Einführung in MINISYS for the WEB©
MINISYS for the WEB ist eine Business Engine.
Was macht man mit einer Business Engine, was macht man mit MINISYS?
Wie fängt man wo an?
Welchen Schritt sollte man als erstes machen?
Alles ganz verständliche Fragen.
Unternehmen wir eine kleine Tour durch MINISYS und betrachten Sie dieses Tutorial einfach als Ihren Reiseführer. Entdecken Sie die unzähligen Möglichkeiten von MINISYS und werfen Sie einfach einen Blick hinter die Kulissen, hinter den technischen Vorhang.
MINISYS hat keine Geheimnisse vor Ihnen, nur versuchen Sie bitte, MINISYS und die hinter MINISYS stehenden Gedanken zu verstehen.
MINISYS ist Software. Software wird von Menschen erstellt. Auch bei MINISYS ist das so, nur wird bei MINISYS, so unglaublich es auch klingen mag, ein Teil von MINISYS selbst hergestellt.
Und im Weiteren wird MINISYS von den MINISYS-Entwicklern ebenfalls mit MINISYS verändert und weiterentwickelt. Diese Vorgehensweise garantiert eine hohe Entwicklungsdynamik. Außerdem, auch das sollte zwischendurch mal erwähnt werden, achten so die Entwickler natürlich sehr auf eine besonders angenehme und effiziente Arbeitsumgebung innerhalb von MINISYS, das kommt dann auch den Anwendungsentwicklern und den Endusern zu Gute.
Nun gut, der Reihe nach.
Klären wir zuerst die Frage:
1. MINISYS ist technisch betrachtet sehr klein, ca. 74000 Programmzeilen und das war es.
2. Ein Front-End, der Webbrowser wird für die Entwicklung der Programme und deren Anwendung genutzt. Auch für die Weiterentwicklung von MINISYS selbst.
3. Technisch anspruchslos, MINISYS benötigt sowohl für die Entwicklung wie auch für die Anwendung von MINISYS-Programmen eine kaum wahrnehmbare Infrastruktur.
4. Kostengünstig, zum Start von MINISYS steht die kostenlose Private Edition zur Verfügung. Mit allem Drum und Dran, einschließlich der hochperformanten GT.M B-Tree Datenbank.
Die private Nutzung ist kostenlos. Erst, wenn Anwendungen zu kommerziellen Zwecken erstellt werden sollen, kostet es etwas - also erst, wenn der Programmierer verdient, verdient auch MINISYS.
5. MINISYS ist flott. Durch den Einsatz der Programmiersprache 'M', ausgeführt unter GT.M, in der Kombination mit der GT.M B-Tree Datenbank und dem optimierten Code von MINISYS werden sehr angenehme Antwortzeiten erreicht. Zukünftige Entwicklungen von MINISYS lassen diesen Aspekt nicht unberücksichtigt.
6. Die Struktur von MINISYS lässt Updates problemlos zu. Komplizierte Eingriffe seitens des Personals sind nicht erforderlich, MINISYS handelt das schon. Ein Drücken eines Buchstabens - und das Update läuft vollautomatisch, der bereits vorhandene Datenbestand bleibt davon unberührt.
So, nun sind Sie im Bilde. Widmen wir uns der nächsten Frage:
Auf der minisys.org Internetseite wie auch hier auf der Tutorialseite gibt es einen
Link zur Downloadseite.
Dort ggf. weiteren Links folgen, um dann die für Sie richtige Form der Softwaredistribution auszuwählen. Welche das ist, verrät Ihnen das
Tutorial zur "Minisys Installation und Konfiguration".
Befolgen Sie die Installationsschritte möglichst genau, im Regelfall sollten Sie danach über eine funktionsfähige Installation von MINISYS verfügen.
Zwei Komponenten sind für Sie bei MINISYS nun wichtig, die MINISYS-Console - der MINISYS System-Monitor und der WEB-Browser.
Wir widmen uns zuerst dem System-Monitor, das ist ein s.g. Konsolenfenster, in dem MINISYS gestartet wurde und welches das Herzstück von MINISYS beschreibt.
Herzstück daher, weil in diesem Fenster die Kontrollmechanismen die höchste Priorität haben. Hier können Sie mit wenigen Tastendrücken sehr viel bewegen, allerdings auch sehr viel Unfug anstellen.
Das wollen wir natürlich möglichst verhindern.
Nach dem ersten Start von MINISYS sollten Sie in der Konsole im System-Monitor ein 'u' für Update eingeben. Dann nimmt MINISYS mit dem Updateserver von MINISYS Kontakt auf und bringt in Erfahrung, ob es zwischen Ihrer Fassung und der aktuellsten einen Unterschied gibt, also, ob es eine neuere als Ihre vorliegende Fassung von MINISYS gibt.
Falls es nicht an dem ist, werden Sie darüber informiert und es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Falls es doch ein zu installierendes Update gibt, können Sie die Installation durchführen lassen, das dauert nur wenige Minuten und außer 2 Sicherheitsabfragen ist ein Update innerhalb von MINISYS vollkommen automatisiert. Diese Prozedur der Update-Kontrolle sollten Sie mindestens einmal je Monat oder öfter durchführen.
Zu Ihrer Beruhigung noch Folgendes: Es werden keine Daten von Ihnen bzw. Ihres Rechners an den MINISYS Updateserver übertragen.
Natürlich behaupten das so ziemlich alle Software-Hersteller, nur bei MINISYS liegt, weil OpenSource, der Quellcode sämtlicher MINISYS Routinen zur Einsicht offen, natürlich auch für Sie. Sie können also entweder selbst oder durch einen sachkundigen Programmierer diese Aussage überprüfen lassen.
Aber das nur nebenbei.
Hat MINISYS ein Update vom MINISYS Updateserver geladen und installiert, so muß MINISYS neu gestartet werden, aus Sicherheitsgründen wird MINISYS nach einem Update immer automatisch beendet.
Die Konsole bietet auch die Möglichkeit, MINISYS zu deaktivieren (q), MINISYS zu restarten (r) oder zu 'Cleanen' (WEB-Masken-Cache löschen).
Auch können Sie an der Konsole in den MINISYS-Textmodus (t) gelangen, dort wird MINISYS dann ohne graphische Elemente, nur mit der Tastatur und ohne Maus, bedient. Darauf gehen wir hier allerdings jetzt nicht ein.
Ein dringender Hinweis in diesem Zusammenhang: Bevor Sie ihren Rechner herunterfahren oder neu starten, achten Sie bitte darauf, dass MINISYS immer beendet wird (q).
Falls Sie das nicht befolgen, können an der MINISYS Installation bzw. an den Datenbanken irreparable Schäden auftreten.
So, das war der 2. Schritt. Nun geht es zum ...
Also ran an den Browser. Wie das genau funktioniert, ist in "Minisys Installation und Konfiguration" beschrieben worden.
Geben Sie als Usernamen 'master' und als Passwort auch 'master' ein.
Diese Passwort-/ Userkombination ist herstellerseitig eingerichtet worden, damit es irgendwie losgehen kann.
Das Feld DAPI/ TAPI lassen Sie bitte leer.
DAPI/ TAPI steht für Tagespin, Sie können MINISYS anweisen, von jedem Benutzer einen täglich wechselnden PIN zur zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme zu verlangen. Wird ein falscher DAPI/ TAPI trotz richtiger Passwort-/ Usereingabe eingegeben, so wird die Anmeldung an MINISYS abgelehnt.
Die Mandantennummer belassen Sie bitte im Ursprung, ebenso den Verbindungstypen. Zu beidem kommen wir später noch zurück.
Nun wird es spannend, entweder klicken Sie auf den Anmelde-Button oder Sie drücken zum Anmelden die Return Taste. Nach einigen Augenblicken hat sich auf der linken Seite ein Treemenu/ Baummenu aufgebaut und der Hauptteil des Browsers zeigt Ihnen an, dass Sie in MINISYS angemeldet sind. Ist das nicht der Fall, kann ja schließlich auch mal vorkommen, haben Sie sich höchstwahrscheinlich irgendwo vertippt. Einfach diesen Vorgang wiederholen, irgendwann wird es schon klappen.
Klingt vielleicht dramatischer als es wirklich ist, jedoch bietet MINISYS eine solch hohe Anzahl an Möglichkeiten, dass der tiefere Blick zum Verständnis von MINISYS schon notwendig ist.
Egal, was Sie jetzt auf dem Bildschirm sehen und ebenso egal, wie sehr es jetzt in den Fingern "juckt", klicken Sie bitte auf den Button "System" in der oberen Querleiste. Diese wird innerhalb von MINISYS Rescue-Menu genannt.
Was nun kommt, ist typisch für MINISYS, dicke fette Warnhinweise und filigran die Technik, dezent im Hintergrund. Lesen Sie sich die Warnhinweise ruhig einmal durch, so unsinnig sind sie gar nicht, Sie könnten innerhalb von MINISYS wirklich eine ganze Menge Unfug anstellen, aber das hatten wir ja bereits.
Es ergibt sich wieder eine neue Menuleiste - MINISYS ist voller Menus -
Dieses hier ist jedoch eines der Wichtigsten überhaupt.
Nun gilt es ein wenig die Chronologie einzuhalten. Na gut, machen wir eine kleine Ausnahme, klicken Sie mal bitte auf den Begriff Maintain im System-Manager-Menu. So - jetzt ist auch der Begriff raus und Sie wissen spätestens jetzt, wo wir uns befinden.
Wenn Sie auf 'Maintain' geklickt haben, erhalten Sie eine neue Karte des Aufklappmenus. Dort dann einfach mal auf 'MINISYS - Main - Console' klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster und Sie sehen die 'MINISYS - Main - Console'...
Kommt die Ihnen irgendwie bekannt vor? Bestimmt, es handelt sich um den System-Monitor, welchen wir im Startfenster (Konsole) von MINISYS angezeigt bekommen.
Hmmm?
Genau, was soll das? Diese Erkenntnis hat es in sich, MINISYS ist ein WEB-System wie auch ein Konsolensystem, beide Modis sind möglich. Wenn Sie Liebhaber der klassischen Konsolenanwendung sind, finden Sie sich in MINISYS ebenso wieder wie der Freund von WEB-Anwendungen.
Schlimmer noch, der Clou innerhalb von MINISYS ist, daß ein und das selbe Programm für WEB und Konsole verwendet wird. Der ausführende Teil von MINISYS ignoriert Anweisungen für die Konsole im WEB und WEB Anweisungen in der Konsole, gemeinsame Anweisungen werden von beiden Verfahren gemeinsam genutzt.
Wofür das wichtig ist?
Nun, wenn Sie eine Anwendung zur Erfassung von Massendaten haben, z.B. ein Buchungssystem, in die massenhaft Zahlungsbelege eingegeben werden müssen, ist eine Arbeit in einer Konsolenanwendung einer WEB Anwendung in Bezug auf Ausführungsgeschwindigkeit und den Antwortzeiten hoch überlegen. Kommt es also auf die letzte zehntel Sekunde an, ist die Konsole im Vorteil und bietet eine schnellere Verarbeitung an.
Wenn also in MINISYS eine Anwendung entsteht, die sich auf die Recourcen von MINISYS stützt, kann diese Anwendung wahlfrei verwendet werden, einmal die Arbeit - 2 mal Nutzen. Mit einem gemeinsamen Datenbestand.
Schließen Sie nun bitte das Fenster durch Anklicken des 'Zurück Buttons'. Das Systemmanager-Menu ist wieder sichtbar.
Wieder einmal ist es Zeit für einen Querverweis, Sie sollten das
Tutorial für die Beschreibung des System-Manager Menus
einmal kurz überfliegen. Dort sind in Kurzform die einzelnen Elemente von MINISYS beschrieben, die die Arbeit des Systemmanagers betreffen.
Zu sehr ins Detail werden wir zwar jetzt nicht gehen, hier nur als Anhaltspunkt, wie die Teilnehmerverwaltung von MINISYS organisiert ist. Nicht ganz unwichtig.
MINISYS unterscheidet mehrere Teilnehmerarten. Da gibt es als erstes die Systementwickler, das sind die Leute, denen Sie MINISYS zu "verdanken" haben, da diese Arbeit, mit der der Anwendungsentwickler sehr ähnlich ist, werden diese Teilnehmer mit in die Gruppe der System-Manager integriert. Ein System-Manager kann in seinen Rechten und Möglichkeiten nicht beschränkt werden.
Also: System-Manager - z.B. Sie - ist eine Teilnehmerart.
Die 2. Teilnehmerart sind die Leute, die Anwendungen, die unter MINISYS erstellt worden sind, nutzen. Enduser oder Endanwender, ganz wie Sie es wünschen.
Diese Teilnehmer haben per Definition keine "Rechte" und keine Möglichkeiten, in MINISYS viel zu tun.
Diese Rechte und Möglichkeiten müssen von einem System-Manager zugewiesen werden. Dazu gibt es in MINISYS die s.g. Benutzergruppen. Innerhalb der Benutzergruppenverwaltung werden Rechte zur Bearbeitung bestimmter Programme definiert, durch Zuweisung der Gruppen zu den Teilnehmern erhalten diese Zugang zu den Programmen. Natürlich können Teilnehmern auch mehrere Benutzergruppen zugewiesen werden.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Ändert sich die Programmstruktur durch Erweiterungen oder Änderungen, so muß nur die bzw. müssen nur die entsprechenden Gruppen geändert werden und sämtliche den Gruppen zugehörenden Anwender erhalten zur nächsten Anmeldung an MINISYS sofort die Änderungen angeboten.
Diese Teilnehmerart muß sich an MINISYS vollständig anmelden und die Anmeldungen werden auch protokolliert.
Die 3. Art der Anwender sind die s.g. Centerprogramme-Anwender. Über ein spezielles Programm können diese Teilnehmer definiert werden, es stehen allerdings nur bestimmte Programme zur Zuweisung zur Verfügung. Das sind zum Einen von MINISYS für diese Nutzung vorgeschlagenen Programme und von den Anwendungsprogrammierern für diese Nutzungsart festgelegte Programme.
Diese Art der Teilnehmer bedienen sich der s.g. unprotokollierten Art der Schnellanmeldung, Gruppen zur Zusammenfassung gibt es nicht, Zeitlimits o.Ä. sind ebenfalls nicht vorhanden, diese Teilnehmer werden als s.g. Ghosts von MINISYS behandelt und tauchen nicht in der Anzeige und Zählung der aktiven Benutzer auf.
Nun gibt es allerdings einen Brückenschlag zwischen den Centerprogramme-Anwendern und den System-Managern und Standardanwendern. Werden für System-Manager und Standardanwender Centerprogramme zugewiesen, so haben diese Leute die Möglichkeit, Centerprogramme im direkten Zugriff zu nutzen, ohne sich der MINISYS-Menustruktur bedienen zu müssen.
Schnellzugriff - so wird es von MINISYS Seite aus betrachtet.
Zur Teilnehmerdefinition und zur Zuweisung von Centerprogrammen sind entsprechende Tutorials verfügbar, hier ist der Punkt, sich diese einmal anzusehen.
Wenn Sie z.B. einen Teilnehmer einrichten, kann es z.B. vorkommen, dass Sie dem einzurichtenden Teilnehmer eine Benutzerklasse, die noch nicht erfasst ist, zuweisen wollen.
Auch hier wieder ein angenehmer Vorteil von MINISYS, sofern Sie einen tabbingfähigen Webbrowser verwenden, Sie können in einem weiteren Fenster die Benutzergruppen - Verwaltung öffnen, das Fenster der Teilnehmerverwaltung geöffnet lassen, die fehlende Benutzergruppe einrichten und diese dann sofort in der noch geöffneten Teilnehmerverwaltung zuweisen.
Dieses praktische Feature steht natürlich auch in den entstehenden Anwendungen genau so zur Verfügung und muß nicht extra berücksichtigt werden.
Um die Teilnehmerverwaltung nun erst einmal abzuschließen, sollen folgende Punkte nicht unangesprochen bleiben:
Ein Teilnehmerzugang wird bei einer mehr als 30 Minütigen Inaktivität von MINISYS zwangsweise geschlossen. Wird über einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten in keinem der geöffneten Fenster eine den Server betreffende Aktivität ausgeführt, geht MINISYS davon aus, dass dieser Teilnehmer an einer weiteren Korrespondenz mit MINISYS wenig interessiert ist und schließt diesen Zugang.
Damit wird sichergestellt, dass bei einer nicht geschlossenen Session - z.B. aus einem Internetcafe heraus - nicht unberechtigter Weise in MINISYS über die Caches weitergearbeitet wird und Datensatzsperren nicht auf ewig Bestand haben.
Gehen wir z.B. mal von folgendem, tatsächlich passiertem Fall aus, dass ein Anwender eine MINISYS Session nicht ordnungsgemaß beendet hat und in den Urlaub gefahren ist. Hat dieser Anwender vorher noch einen Datensatz bearbeitet, so würde dieser u.U. für mehrere Wochen gesperrt werden. Ein unhaltbarer Zustand, dem MINISYS entgegenwirken kann und muss.
Der zweite Punkt ist die s.G. Mehrfachanmeldung. Melden Sie sich z.B. an einem Gerät mit Ihrem Teilnehmernamen an einer MINISYS Installation an, so können Sie bedenkenlos zur selben Zeit an einem anderen Gerät ebenfalls unter Ihrem Teilnehmernamen eine Anmeldung vornehmen und Sie werden auch zur Teilnahme zugelassen. Allerdings hängt MINISYS dann an Ihren Teilnehmernamen für die interne Verwaltung einen numerischen Zusatz an Ihren Namen. Aus SMITH wird dann z.B.SMITH(1), SMITH(2) und so weiter. Unter diesen erweiterten Namen werden dann auch die Protokolle innerhalb von MINISYS weitergeführt, Zugriffsrechte und Zuweisungen werden allerdings vom Ursprungsnamen, in unserem Beispiel SMITH, abgeleitet. Die Zählfolge ist unbegrenzt, sollten Sie also zufällig SMITH heißen und als SMITH(427836872) Ihren Zugang erhalten, so stimmt entweder mit Ihrer Installation etwas nicht (Teilnehmer Anzeige kontrollieren und abgestorbene Sessions bei Zeiten löschen) oder Sie sind ein sehr fleißiger Mensch.
Wir, das Team von minisys.org, vermuten natürlich den zweiten Fall. Was sonst.
Vergleichen Sie MINISYS einmal kurzzeitig mit einer Limousine, einem schönen Automobil, welches Sie sich in einer fremden Stadt geliehen haben, um die Stadt zu erkunden. Es gibt nun zwei ganz nette Möglichkeiten, entweder Sie besorgen sich einen Chauffeur, der Sie durch die Stadt fährt und Ihnen das Fahren abnimmt oder Sie nehmen den Zündschlüssel in die Hand und fahren auf eigene Faust los.
Beides hat seine Reize - das weiß auch das Team von MINISYS.ORG und bieten Ihnen daher zwei Möglichkeiten, entweder sehr bequem mittels Chauffeur - oder mit etwas Aufwand verbunden zum Selbstfahren.
Falls Sie jetzt nicht wissen worauf sich das bezieht, kein Problem, die Antwort folgt sofort.
Nehmen Sie sich jetzt einmal die Zeit und gehen an das Tutorial "Erste Schritte mit MINISYS zu einer eigenen Anwendung" durchführen. Sie werden sehen, wie schnell, einfach und bequem Sie eine kleine Anwendung erstellen können. Wir, die Leute von minisys.org schaffen eine kleine Maske innerhalb von weniger als einer Minute zu erstellen, üben Sie ein wenig und Sie werden sehen, daß ist tatsächlich möglich. Wie auch immer.
Dieses Tutorial beschreibt quasi den Chauffeur, sehr einfach und übersichtlich - aber Sie sehen nicht alles und sind auf die, in Ihren Augen begrenzten, Möglichkeiten des Chauffeurs angewiesen.
Möchten Sie jedoch selbst den Zündschlüssel in die Hand nehmen, so haben Sie 2 Alternativen zu der in dem Tutorial aufgezeigten Methode: Entweder Sie erstellen eine s.g. Advanced Maske mit dem Programm-Masken Editor von MINISYS oder Sie verwenden ein Webseiten Erstellungsprogramm und kümmern sich um die notwendigen Dinge innerhalb von MINISYS selbst. Auf die Limousine bezogen, natürlich mit allem Comfort, Navigationssystem, Automatic, Tempomat inbegriffen.
Damit besitzen Sie einerseits die vollkommene Freiheit innerhalb von MINISYS - allerdings auch den größten Teil der Verantwortung. Letzteres dürfte Sie hoffentlich nicht abschrecken, Sie haben schließlich einen sehr verläßlichen Partner an Ihrer Seite: MINISYS.
Arbeiten Sie jetzt einfach das Tutorial "ADT-HANDMADE" durch. Dort wird Ihnen die, wohlbemerkt kompliziertere, Methode zur Anwendungserstellung unter MINISYS näher gebracht. Auch wenn es für Sie als Anwendungs-Programmierer mehr Arbeit und Aufwand bedeutet, so ist dieses Form der Anwendungs-Erstellung nicht reizlos. Schließlich haben Sie die Schlüssel in der Hand und sitzen auf dem Fahrersitz.
Was macht man mit einer Business Engine, was macht man mit MINISYS?
Wie fängt man wo an?
Welchen Schritt sollte man als erstes machen?
Alles ganz verständliche Fragen.
Unternehmen wir eine kleine Tour durch MINISYS und betrachten Sie dieses Tutorial einfach als Ihren Reiseführer. Entdecken Sie die unzähligen Möglichkeiten von MINISYS und werfen Sie einfach einen Blick hinter die Kulissen, hinter den technischen Vorhang.
MINISYS hat keine Geheimnisse vor Ihnen, nur versuchen Sie bitte, MINISYS und die hinter MINISYS stehenden Gedanken zu verstehen.
MINISYS ist Software. Software wird von Menschen erstellt. Auch bei MINISYS ist das so, nur wird bei MINISYS, so unglaublich es auch klingen mag, ein Teil von MINISYS selbst hergestellt.
Und im Weiteren wird MINISYS von den MINISYS-Entwicklern ebenfalls mit MINISYS verändert und weiterentwickelt. Diese Vorgehensweise garantiert eine hohe Entwicklungsdynamik. Außerdem, auch das sollte zwischendurch mal erwähnt werden, achten so die Entwickler natürlich sehr auf eine besonders angenehme und effiziente Arbeitsumgebung innerhalb von MINISYS, das kommt dann auch den Anwendungsentwicklern und den Endusern zu Gute.
Nun gut, der Reihe nach.
Klären wir zuerst die Frage:
Was ist an MINISYS anders als an anderen Programmiersystemen?
1. MINISYS ist technisch betrachtet sehr klein, ca. 74000 Programmzeilen und das war es.
2. Ein Front-End, der Webbrowser wird für die Entwicklung der Programme und deren Anwendung genutzt. Auch für die Weiterentwicklung von MINISYS selbst.
3. Technisch anspruchslos, MINISYS benötigt sowohl für die Entwicklung wie auch für die Anwendung von MINISYS-Programmen eine kaum wahrnehmbare Infrastruktur.
4. Kostengünstig, zum Start von MINISYS steht die kostenlose Private Edition zur Verfügung. Mit allem Drum und Dran, einschließlich der hochperformanten GT.M B-Tree Datenbank.
Die private Nutzung ist kostenlos. Erst, wenn Anwendungen zu kommerziellen Zwecken erstellt werden sollen, kostet es etwas - also erst, wenn der Programmierer verdient, verdient auch MINISYS.
5. MINISYS ist flott. Durch den Einsatz der Programmiersprache 'M', ausgeführt unter GT.M, in der Kombination mit der GT.M B-Tree Datenbank und dem optimierten Code von MINISYS werden sehr angenehme Antwortzeiten erreicht. Zukünftige Entwicklungen von MINISYS lassen diesen Aspekt nicht unberücksichtigt.
6. Die Struktur von MINISYS lässt Updates problemlos zu. Komplizierte Eingriffe seitens des Personals sind nicht erforderlich, MINISYS handelt das schon. Ein Drücken eines Buchstabens - und das Update läuft vollautomatisch, der bereits vorhandene Datenbestand bleibt davon unberührt.
So, nun sind Sie im Bilde. Widmen wir uns der nächsten Frage:
1. Wie komme ich an MINISYS heran - Download
Auf der minisys.org Internetseite wie auch hier auf der Tutorialseite gibt es einen
Befolgen Sie die Installationsschritte möglichst genau, im Regelfall sollten Sie danach über eine funktionsfähige Installation von MINISYS verfügen.
2. Der erste Start und der erste Schritt in MINISYS
Zwei Komponenten sind für Sie bei MINISYS nun wichtig, die MINISYS-Console - der MINISYS System-Monitor und der WEB-Browser.
Wir widmen uns zuerst dem System-Monitor, das ist ein s.g. Konsolenfenster, in dem MINISYS gestartet wurde und welches das Herzstück von MINISYS beschreibt.
Herzstück daher, weil in diesem Fenster die Kontrollmechanismen die höchste Priorität haben. Hier können Sie mit wenigen Tastendrücken sehr viel bewegen, allerdings auch sehr viel Unfug anstellen.
Das wollen wir natürlich möglichst verhindern.
Nach dem ersten Start von MINISYS sollten Sie in der Konsole im System-Monitor ein 'u' für Update eingeben. Dann nimmt MINISYS mit dem Updateserver von MINISYS Kontakt auf und bringt in Erfahrung, ob es zwischen Ihrer Fassung und der aktuellsten einen Unterschied gibt, also, ob es eine neuere als Ihre vorliegende Fassung von MINISYS gibt.
Falls es nicht an dem ist, werden Sie darüber informiert und es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Falls es doch ein zu installierendes Update gibt, können Sie die Installation durchführen lassen, das dauert nur wenige Minuten und außer 2 Sicherheitsabfragen ist ein Update innerhalb von MINISYS vollkommen automatisiert. Diese Prozedur der Update-Kontrolle sollten Sie mindestens einmal je Monat oder öfter durchführen.
Zu Ihrer Beruhigung noch Folgendes: Es werden keine Daten von Ihnen bzw. Ihres Rechners an den MINISYS Updateserver übertragen.
Natürlich behaupten das so ziemlich alle Software-Hersteller, nur bei MINISYS liegt, weil OpenSource, der Quellcode sämtlicher MINISYS Routinen zur Einsicht offen, natürlich auch für Sie. Sie können also entweder selbst oder durch einen sachkundigen Programmierer diese Aussage überprüfen lassen.
Aber das nur nebenbei.
Hat MINISYS ein Update vom MINISYS Updateserver geladen und installiert, so muß MINISYS neu gestartet werden, aus Sicherheitsgründen wird MINISYS nach einem Update immer automatisch beendet.
Die Konsole bietet auch die Möglichkeit, MINISYS zu deaktivieren (q), MINISYS zu restarten (r) oder zu 'Cleanen' (WEB-Masken-Cache löschen).
Auch können Sie an der Konsole in den MINISYS-Textmodus (t) gelangen, dort wird MINISYS dann ohne graphische Elemente, nur mit der Tastatur und ohne Maus, bedient. Darauf gehen wir hier allerdings jetzt nicht ein.
Ein dringender Hinweis in diesem Zusammenhang: Bevor Sie ihren Rechner herunterfahren oder neu starten, achten Sie bitte darauf, dass MINISYS immer beendet wird (q).
Falls Sie das nicht befolgen, können an der MINISYS Installation bzw. an den Datenbanken irreparable Schäden auftreten.
So, das war der 2. Schritt. Nun geht es zum ...
3. Die erste Anmeldung in MINISYS
Also ran an den Browser. Wie das genau funktioniert, ist in "Minisys Installation und Konfiguration" beschrieben worden.
Geben Sie als Usernamen 'master' und als Passwort auch 'master' ein.
Diese Passwort-/ Userkombination ist herstellerseitig eingerichtet worden, damit es irgendwie losgehen kann.
Das Feld DAPI/ TAPI lassen Sie bitte leer.
DAPI/ TAPI steht für Tagespin, Sie können MINISYS anweisen, von jedem Benutzer einen täglich wechselnden PIN zur zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme zu verlangen. Wird ein falscher DAPI/ TAPI trotz richtiger Passwort-/ Usereingabe eingegeben, so wird die Anmeldung an MINISYS abgelehnt.
Die Mandantennummer belassen Sie bitte im Ursprung, ebenso den Verbindungstypen. Zu beidem kommen wir später noch zurück.
Nun wird es spannend, entweder klicken Sie auf den Anmelde-Button oder Sie drücken zum Anmelden die Return Taste. Nach einigen Augenblicken hat sich auf der linken Seite ein Treemenu/ Baummenu aufgebaut und der Hauptteil des Browsers zeigt Ihnen an, dass Sie in MINISYS angemeldet sind. Ist das nicht der Fall, kann ja schließlich auch mal vorkommen, haben Sie sich höchstwahrscheinlich irgendwo vertippt. Einfach diesen Vorgang wiederholen, irgendwann wird es schon klappen.
4. Der tiefe Blick hinter den technischen Vorhang
Klingt vielleicht dramatischer als es wirklich ist, jedoch bietet MINISYS eine solch hohe Anzahl an Möglichkeiten, dass der tiefere Blick zum Verständnis von MINISYS schon notwendig ist.
Egal, was Sie jetzt auf dem Bildschirm sehen und ebenso egal, wie sehr es jetzt in den Fingern "juckt", klicken Sie bitte auf den Button "System" in der oberen Querleiste. Diese wird innerhalb von MINISYS Rescue-Menu genannt.
Was nun kommt, ist typisch für MINISYS, dicke fette Warnhinweise und filigran die Technik, dezent im Hintergrund. Lesen Sie sich die Warnhinweise ruhig einmal durch, so unsinnig sind sie gar nicht, Sie könnten innerhalb von MINISYS wirklich eine ganze Menge Unfug anstellen, aber das hatten wir ja bereits.
Es ergibt sich wieder eine neue Menuleiste - MINISYS ist voller Menus -
Dieses hier ist jedoch eines der Wichtigsten überhaupt.
Nun gilt es ein wenig die Chronologie einzuhalten. Na gut, machen wir eine kleine Ausnahme, klicken Sie mal bitte auf den Begriff Maintain im System-Manager-Menu. So - jetzt ist auch der Begriff raus und Sie wissen spätestens jetzt, wo wir uns befinden.
Wenn Sie auf 'Maintain' geklickt haben, erhalten Sie eine neue Karte des Aufklappmenus. Dort dann einfach mal auf 'MINISYS - Main - Console' klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster und Sie sehen die 'MINISYS - Main - Console'...
Kommt die Ihnen irgendwie bekannt vor? Bestimmt, es handelt sich um den System-Monitor, welchen wir im Startfenster (Konsole) von MINISYS angezeigt bekommen.
Hmmm?
Genau, was soll das? Diese Erkenntnis hat es in sich, MINISYS ist ein WEB-System wie auch ein Konsolensystem, beide Modis sind möglich. Wenn Sie Liebhaber der klassischen Konsolenanwendung sind, finden Sie sich in MINISYS ebenso wieder wie der Freund von WEB-Anwendungen.
Schlimmer noch, der Clou innerhalb von MINISYS ist, daß ein und das selbe Programm für WEB und Konsole verwendet wird. Der ausführende Teil von MINISYS ignoriert Anweisungen für die Konsole im WEB und WEB Anweisungen in der Konsole, gemeinsame Anweisungen werden von beiden Verfahren gemeinsam genutzt.
Wofür das wichtig ist?
Nun, wenn Sie eine Anwendung zur Erfassung von Massendaten haben, z.B. ein Buchungssystem, in die massenhaft Zahlungsbelege eingegeben werden müssen, ist eine Arbeit in einer Konsolenanwendung einer WEB Anwendung in Bezug auf Ausführungsgeschwindigkeit und den Antwortzeiten hoch überlegen. Kommt es also auf die letzte zehntel Sekunde an, ist die Konsole im Vorteil und bietet eine schnellere Verarbeitung an.
Wenn also in MINISYS eine Anwendung entsteht, die sich auf die Recourcen von MINISYS stützt, kann diese Anwendung wahlfrei verwendet werden, einmal die Arbeit - 2 mal Nutzen. Mit einem gemeinsamen Datenbestand.
Schließen Sie nun bitte das Fenster durch Anklicken des 'Zurück Buttons'. Das Systemmanager-Menu ist wieder sichtbar.
Wieder einmal ist es Zeit für einen Querverweis, Sie sollten das
5. Die Teilnehmerverwaltung von MINISYS
Zu sehr ins Detail werden wir zwar jetzt nicht gehen, hier nur als Anhaltspunkt, wie die Teilnehmerverwaltung von MINISYS organisiert ist. Nicht ganz unwichtig.
MINISYS unterscheidet mehrere Teilnehmerarten. Da gibt es als erstes die Systementwickler, das sind die Leute, denen Sie MINISYS zu "verdanken" haben, da diese Arbeit, mit der der Anwendungsentwickler sehr ähnlich ist, werden diese Teilnehmer mit in die Gruppe der System-Manager integriert. Ein System-Manager kann in seinen Rechten und Möglichkeiten nicht beschränkt werden.
Also: System-Manager - z.B. Sie - ist eine Teilnehmerart.
Die 2. Teilnehmerart sind die Leute, die Anwendungen, die unter MINISYS erstellt worden sind, nutzen. Enduser oder Endanwender, ganz wie Sie es wünschen.
Diese Teilnehmer haben per Definition keine "Rechte" und keine Möglichkeiten, in MINISYS viel zu tun.
Diese Rechte und Möglichkeiten müssen von einem System-Manager zugewiesen werden. Dazu gibt es in MINISYS die s.g. Benutzergruppen. Innerhalb der Benutzergruppenverwaltung werden Rechte zur Bearbeitung bestimmter Programme definiert, durch Zuweisung der Gruppen zu den Teilnehmern erhalten diese Zugang zu den Programmen. Natürlich können Teilnehmern auch mehrere Benutzergruppen zugewiesen werden.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Ändert sich die Programmstruktur durch Erweiterungen oder Änderungen, so muß nur die bzw. müssen nur die entsprechenden Gruppen geändert werden und sämtliche den Gruppen zugehörenden Anwender erhalten zur nächsten Anmeldung an MINISYS sofort die Änderungen angeboten.
Diese Teilnehmerart muß sich an MINISYS vollständig anmelden und die Anmeldungen werden auch protokolliert.
Die 3. Art der Anwender sind die s.g. Centerprogramme-Anwender. Über ein spezielles Programm können diese Teilnehmer definiert werden, es stehen allerdings nur bestimmte Programme zur Zuweisung zur Verfügung. Das sind zum Einen von MINISYS für diese Nutzung vorgeschlagenen Programme und von den Anwendungsprogrammierern für diese Nutzungsart festgelegte Programme.
Diese Art der Teilnehmer bedienen sich der s.g. unprotokollierten Art der Schnellanmeldung, Gruppen zur Zusammenfassung gibt es nicht, Zeitlimits o.Ä. sind ebenfalls nicht vorhanden, diese Teilnehmer werden als s.g. Ghosts von MINISYS behandelt und tauchen nicht in der Anzeige und Zählung der aktiven Benutzer auf.
Nun gibt es allerdings einen Brückenschlag zwischen den Centerprogramme-Anwendern und den System-Managern und Standardanwendern. Werden für System-Manager und Standardanwender Centerprogramme zugewiesen, so haben diese Leute die Möglichkeit, Centerprogramme im direkten Zugriff zu nutzen, ohne sich der MINISYS-Menustruktur bedienen zu müssen.
Schnellzugriff - so wird es von MINISYS Seite aus betrachtet.
Zur Teilnehmerdefinition und zur Zuweisung von Centerprogrammen sind entsprechende Tutorials verfügbar, hier ist der Punkt, sich diese einmal anzusehen.
Wenn Sie z.B. einen Teilnehmer einrichten, kann es z.B. vorkommen, dass Sie dem einzurichtenden Teilnehmer eine Benutzerklasse, die noch nicht erfasst ist, zuweisen wollen.
Auch hier wieder ein angenehmer Vorteil von MINISYS, sofern Sie einen tabbingfähigen Webbrowser verwenden, Sie können in einem weiteren Fenster die Benutzergruppen - Verwaltung öffnen, das Fenster der Teilnehmerverwaltung geöffnet lassen, die fehlende Benutzergruppe einrichten und diese dann sofort in der noch geöffneten Teilnehmerverwaltung zuweisen.
Dieses praktische Feature steht natürlich auch in den entstehenden Anwendungen genau so zur Verfügung und muß nicht extra berücksichtigt werden.
Um die Teilnehmerverwaltung nun erst einmal abzuschließen, sollen folgende Punkte nicht unangesprochen bleiben:
Ein Teilnehmerzugang wird bei einer mehr als 30 Minütigen Inaktivität von MINISYS zwangsweise geschlossen. Wird über einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten in keinem der geöffneten Fenster eine den Server betreffende Aktivität ausgeführt, geht MINISYS davon aus, dass dieser Teilnehmer an einer weiteren Korrespondenz mit MINISYS wenig interessiert ist und schließt diesen Zugang.
Damit wird sichergestellt, dass bei einer nicht geschlossenen Session - z.B. aus einem Internetcafe heraus - nicht unberechtigter Weise in MINISYS über die Caches weitergearbeitet wird und Datensatzsperren nicht auf ewig Bestand haben.
Gehen wir z.B. mal von folgendem, tatsächlich passiertem Fall aus, dass ein Anwender eine MINISYS Session nicht ordnungsgemaß beendet hat und in den Urlaub gefahren ist. Hat dieser Anwender vorher noch einen Datensatz bearbeitet, so würde dieser u.U. für mehrere Wochen gesperrt werden. Ein unhaltbarer Zustand, dem MINISYS entgegenwirken kann und muss.
Der zweite Punkt ist die s.G. Mehrfachanmeldung. Melden Sie sich z.B. an einem Gerät mit Ihrem Teilnehmernamen an einer MINISYS Installation an, so können Sie bedenkenlos zur selben Zeit an einem anderen Gerät ebenfalls unter Ihrem Teilnehmernamen eine Anmeldung vornehmen und Sie werden auch zur Teilnahme zugelassen. Allerdings hängt MINISYS dann an Ihren Teilnehmernamen für die interne Verwaltung einen numerischen Zusatz an Ihren Namen. Aus SMITH wird dann z.B.SMITH(1), SMITH(2) und so weiter. Unter diesen erweiterten Namen werden dann auch die Protokolle innerhalb von MINISYS weitergeführt, Zugriffsrechte und Zuweisungen werden allerdings vom Ursprungsnamen, in unserem Beispiel SMITH, abgeleitet. Die Zählfolge ist unbegrenzt, sollten Sie also zufällig SMITH heißen und als SMITH(427836872) Ihren Zugang erhalten, so stimmt entweder mit Ihrer Installation etwas nicht (Teilnehmer Anzeige kontrollieren und abgestorbene Sessions bei Zeiten löschen) oder Sie sind ein sehr fleißiger Mensch.
Wir, das Team von minisys.org, vermuten natürlich den zweiten Fall. Was sonst.
6. Nun geht es richtig los - Anwendungen unter MINISYS
Vergleichen Sie MINISYS einmal kurzzeitig mit einer Limousine, einem schönen Automobil, welches Sie sich in einer fremden Stadt geliehen haben, um die Stadt zu erkunden. Es gibt nun zwei ganz nette Möglichkeiten, entweder Sie besorgen sich einen Chauffeur, der Sie durch die Stadt fährt und Ihnen das Fahren abnimmt oder Sie nehmen den Zündschlüssel in die Hand und fahren auf eigene Faust los.
Beides hat seine Reize - das weiß auch das Team von MINISYS.ORG und bieten Ihnen daher zwei Möglichkeiten, entweder sehr bequem mittels Chauffeur - oder mit etwas Aufwand verbunden zum Selbstfahren.
Falls Sie jetzt nicht wissen worauf sich das bezieht, kein Problem, die Antwort folgt sofort.
Nehmen Sie sich jetzt einmal die Zeit und gehen an das Tutorial "Erste Schritte mit MINISYS zu einer eigenen Anwendung" durchführen. Sie werden sehen, wie schnell, einfach und bequem Sie eine kleine Anwendung erstellen können. Wir, die Leute von minisys.org schaffen eine kleine Maske innerhalb von weniger als einer Minute zu erstellen, üben Sie ein wenig und Sie werden sehen, daß ist tatsächlich möglich. Wie auch immer.
Dieses Tutorial beschreibt quasi den Chauffeur, sehr einfach und übersichtlich - aber Sie sehen nicht alles und sind auf die, in Ihren Augen begrenzten, Möglichkeiten des Chauffeurs angewiesen.
Möchten Sie jedoch selbst den Zündschlüssel in die Hand nehmen, so haben Sie 2 Alternativen zu der in dem Tutorial aufgezeigten Methode: Entweder Sie erstellen eine s.g. Advanced Maske mit dem Programm-Masken Editor von MINISYS oder Sie verwenden ein Webseiten Erstellungsprogramm und kümmern sich um die notwendigen Dinge innerhalb von MINISYS selbst. Auf die Limousine bezogen, natürlich mit allem Comfort, Navigationssystem, Automatic, Tempomat inbegriffen.
Damit besitzen Sie einerseits die vollkommene Freiheit innerhalb von MINISYS - allerdings auch den größten Teil der Verantwortung. Letzteres dürfte Sie hoffentlich nicht abschrecken, Sie haben schließlich einen sehr verläßlichen Partner an Ihrer Seite: MINISYS.
Arbeiten Sie jetzt einfach das Tutorial "ADT-HANDMADE" durch. Dort wird Ihnen die, wohlbemerkt kompliziertere, Methode zur Anwendungserstellung unter MINISYS näher gebracht. Auch wenn es für Sie als Anwendungs-Programmierer mehr Arbeit und Aufwand bedeutet, so ist dieses Form der Anwendungs-Erstellung nicht reizlos. Schließlich haben Sie die Schlüssel in der Hand und sitzen auf dem Fahrersitz.